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Festival „Les Inoubliables“: Eine andere Geschichte der Gitarre
Spectacle, festival (concert, danse, théâtre)
Begeben Sie sich mit dem Festival „Les Inoubliables“ im Schloss Voltaire in Ferney auf eine musikalische Reise durch mehrere Jahrhunderte weiblichen Schaffens!
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Montag, 12. Oktober 2026:
19:30 Uhr
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Eintrittspreis
Preis wird noch bekannt gegeben
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Zielgruppe
Für alle Altersgruppen
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Dauer
1:30
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Hinweis
Kartenverkauf in Kürze verfügbar
Vorstellung
Die zweite Ausgabe des Festivals „Les Inoubliables“ kehrt 2026 nach Genf und Umgebung zurück!
Das Festival, das Komponistinnen der Vergangenheit und Gegenwart aus den Bereichen Klassik und Jazzgewidmet ist , findet bei dieser zweiten Ausgabe im Rahmen eines Konzerts im Château de Voltaire statt und präsentiert„Une autre histoire de la guitare“ (Eine andere Geschichte der Gitarre) des Duos Philomèle!
Das Duo, bestehend aus Léa Masson und Dania El Zein, lernte sich am Conservatoire national supérieur de musique ( CNSMDP) kennen. Gemeinsam nehmen die beiden Musikerinnen das Publikum mit auf eine Reise durch mehrere Jahrhunderte weiblichen Schaffens, von der Theorbe (dem Vorläufer der Gitarre) bis hin zu den Repertoires des20. Jahrhunderts.
Obwohl die Gitarre lange Zeit mit den Salons in Verbindung gebracht wurde, wurde ihre Geschichte doch maßgeblich von Komponistinnen geprägt , deren Werke noch immer viel zu selten zu hören sind. Anhand wiederentdeckter Werke und zeitgenössischer Kompositionen beleuchtet dieses Programm die kontinuierliche Präsenz von Frauen in der Geschichte dieses Instruments und lädt das Publikum ein, einen neuen Blick auf ein noch weitgehend unbekanntes musikalisches Erbe zu werfen.
Besetzung
Léa Masson
Als Gitarristin, Theorbistin und Kammermusikerin war Léa Masson schon früh von der Bedeutung kultureller und stilistischer Vielfalt in der musikalischen Interpretation überzeugt.
Während ihres Studiums der klassischen Gitarre am CNSM in Paris entwickelte sie eine Leidenschaft für die Kammermusik, was sie dazu veranlasste, sich auf dieses Fachgebiet zu spezialisieren: sowohl als Interpretin als auch als Musikwissenschaftlerin.
Genau dieses Interesse an der Ensemblemusik führte sie zur Theorbe, einem bevorzugten Instrument für die Begleitung barocker Musik. Mit diesem Instrument tritt sie regelmäßig als Solistin und in Ensembles auf. Außerdem engagiert sie sich für die Uraufführung zeitgenössischer Werke und deren Verbreitung, sowohl als Solistin als auch in Ensembles unterschiedlichster Besetzung.
Dania El Zein
Dania El Zein, die für ihre Musikalität, ihre Texttreue und ihr „klares und natürliches“ Timbre bekannt ist, ist eine junge Sopranistin und Absolventin derEcole Normale de Musique de Paris Alfred Cortot, wo sie 2013 ihr „Diplôme de Concertiste“ erwarb, sowie am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris, wo sie 2016 einen Master in Gesang und Kammermusik abschloss. Nach einem ERASMUS-Aufenthalt in Deutschland vertiefte sie ihre Ausbildung an der Chapelle Reine Elisabeth und bei der Operngruppe Opera Fuoco. Seit mehreren Jahren wird sie von E. Golgévit unterrichtet.
Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. Auf der Bühne interpretiert sie das Barockrepertoire an der Seite renommierter Dirigenten und Ensembles wie J.C. Malgoire, O. Fortin, Les Folies Françoises, La Rêveuse, Correspondances, Amarillis und Le Songe du Roi; sowie das klassische bis zeitgenössische Repertoire mit mehreren Uraufführungen (Finzi, Pécou, Mulsant, Angot Mondon…). Sie tritt als Solistin in Frankreich und im Ausland in renommierten Konzertsälen und bei Festivals auf: Philharmonie de Paris, Radio France, Théâtre des Champs-Elysées, Théâtre du Châtelet, Salle Cortot, Salle Gaveau, Schloss Versailles, Salle Philharmonique de Liège, Beijing Music Festival, Elbphilharmonie Hamburg, Festival de Mirecourt…
Da sie sich leidenschaftlich für Kammermusik interessiert, gründete Dania gemeinsam mit der Pianistin Agnès Graziano das Duo Arya. Später erweiterten sie ihr Repertoire mit dem Trio Sélénia, das 2023 zu den „Grandes Heures de Cluny“ eingeladen wurde.
Das Duo Philomèle entsteht 2021 gemeinsam mit der Gitarristin und Theorbistin Léa Masson. Ihr Programm „Salon romantique“ wurde im selben Jahr beim Festival Eva Ganizate uraufgeführt. Außerdem bieten sie ein weiteres Programm rund um Barockkomponistinnen mit dem Titel „Les merveilleuses du Grand Siècle“ an.
Dania ist zudem Mitglied eines A-cappella-Vokalensembles unter der Leitung von Elisabeth Angot, dem Ensemble 44, das 1000 Jahre Vokalmusik vom Gregorianischen Gesang bis zur zeitgenössischen Musik und Uraufführungen abdeckt.
Neben ihren Solokonzerten singt Dania Kantaten von Montéclair bis Bach und engagiert sich auch in ungewöhnlichen Projekten, wie beispielsweise mit dem Ensemble „Le Palais des Songes“ beim Festival des Jeunes Talents oder beim Avignon Off mit „L’Envolée lyrique“ und dessen Stück „The Grüne Ruban“.