Wasserlandschaften. Vom realen zum geträumten

Aktuelle Ausstellung

Entdecken sie die ode an das wasser, seine schönheit und seine kraft der künstlerin Cécilia Maurice de Silva im Schloss von Voltaire in Ferney!

  • 10h - 17h

  • Übliche Eintrittsgebühren für das Denkmal

  • Gesamtes Publikum

Präsentation

Mit rund 40 ihrer jüngsten Werke erforscht dieGenfer Künstlerin südamerikanischer Herkunft das Thema Wasser in all seinen Erscheinungsformen. Die Inszenierung von"Kuriositätenvitrinen" mit Notizen, Skizzen und gesammelten Objekten, die ihrer Alltagswelt entzogen wurden, wecken eine Erinnerungsresonanz zwischen greifbaren Erinnerungen und Kreation.

Der Künstler hebt die Grenzen zwischen Himmel und Meer auf. Im Blau vermischen sich die Wolken mit den Wellen und lassen den Betrachter im Ungewissen, wo das eine anfängt und das andere aufhört. Diese Unbestimmtheit ist eine Metapher für das Leben selbst: eine endlose Reise, auf der man zwischen Ruhe und Sturm navigiert.

Cécilias Wasserwelt bewegt sich, vibriert, treibt Klänge, repetitive Musik und ein tanzendes Licht an, das zum Träumen einlädt. Führt ihre ebenso subtile wie sprudelnde Vorstellungskraft dazu, dass sie sich wie jeder Schöpfer an den offensichtlichen Satz "Ich bin, was ich sehe" hält?

Cécilia Maurice de Silva liefert uns eine persönliche, metaphorische und sinnliche Darstellung der Welt. Sie lädt mit ihren zwischen Himmel und Ozean oszillierenden Werken zur Meditation und zum Nachdenken über unsere Existenz und unsere Verbindung zu diesem lebenswichtigen Element ein.

Cécilia Maurice de Silva

Cecilia zeichnet, malt, fotografiert und sammelt seit jeher. Nach einer Jugend in Paris durchlief sie Anfang der 1970er Jahre die Kunstschulen in Genf und teilte ihr Leben zwischen ihrem Beruf als Innenarchitektin, als Kunsthistorikerin, die in den 1990er Jahren an der Universität Genf ausgebildet wurde, und als aktive Aktivistin für den Schutz des architektonischen und landschaftlichen Erbes unserer Region. Heute widmet sie sich ihrer Leidenschaft für die Malerei.

Cecilia liebt das Blau. Von den Ufern des Pazifiks bis zu denen des Genfersees, von den stürmischen Wellen des Ozeans bis zu den kristallklaren Spritzern unserer Brunnen, von den flüssigen, beweglichen und transparenten Landflächen bis zur chaotischen und flüchtigen himmlischen Majestät der Wolken, die Träume umarmen, von der Tiefe bis zu den Wolken ist sie von den Landschaften des Wassers fasziniert.

Sie schöpft ihre Emotionen, indem sie die Natur durchstreift und sich Notizen macht, doch im Atelier schreibt sie ihre flüchtigen Eindrücke im Nachhinein auf. Sie beschreibt keine identifizierbaren Orte, sondern entnimmt Details aus der Realität und verzichtet bewusst auf eine wörtliche Erzählung, um frei, manchmal in Sequenzen, wie in einem Traum, ihre inneren Landschaften zu beschwören.